Bewerbung – das Vorstellungsgespräch
Wenn man eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch beim potenziellen Arbeitgeber erhalten hat, ist man ein Glückspilz. Dieser Erfolg, an einer persönlichen Bewerbung auch teilnehmen zu können, ist relativ gering, da es sehr viele Bewerber für ein Stellenangebot gibt. Doch wie verhält man sich am besten bei einem Bewerbungsgespräch und was sollte man vor allem beachten?
Vor dem Termin hat man in der Regel ein bis zwei Wochen Zeit, sich persönlichen auf das kommende Gespräch vorzubereiten. Man sollte die nötigsten Unterlagen, wie letzte Dienststellen, Zeugnisse und Qualifikationen sortieren, und diese in einer Mappe sammeln. Auch ist es wichtig, dass man Informationen über die Firma sammelt, wo man gerne arbeiten möchte. Welche Ansprechpartner, Rechtsformen, Produkte der Firma gibt es und wie viel Mitarbeiter fasst die zukünftige potenzielle Arbeitsstelle.
Bewerbung – der Lebenslauf
Wer eine Ausbildungsstelle oder aber einen neuen Job finden möchte, der muss eine Bewerbung verfassen. Dabei ist es allein mit dem Anschreiben, welches es zu verfassen gilt, noch nicht getan, denn sehr aussagekräftig ist auch der Lebenslauf, der zu jeder Bewerbung beigefügt werden muss. Der Lebenslauf spiegelt die Tätigkeiten im Leben der Person wieder, die sich gerade auf die freie Stelle bewirbt. Es ist wichtig, dass der geschriebene Lebenslauf immer auf dem aktuellsten Stand ist. Ist er das nicht, entstehen Lücken und es entsteht der Eindruck, dass über einen längeren Zeitraum gar nichts getan wurde. Und dies wirkt sich natürlich negativ auf die folgende Bewertung aus.
Bewerbung – das Anschreiben
Das Anschreiben ist ein sehr wichtiger Bestandteil einer Bewerbung. Es sollte den Leser von Ihren persönlichen und berufsspezifischen Stärken überzeugen. Mit dem Anschreiben wecken Sie beim Leser das Interesse daran, Ihre vollständige Bewerbung zu lesen und Sie zu einem Vorstellungsgespräch einzuladen. Sie sollten sich daher viel Zeit für das Erstellen des Anschreibens nehmen. Das Anschreiben sollte möglichst die Länge von einer DIN A4 Seite nicht überschreiten und keine Eselsohren oder Flecken aufweisen.
Ein Anschreiben besteht aus einem Briefkopf und dem eigentlichen Anschreibentext. Im Briefkopf sollte als erstes oben links die Adresse des Absenders stehen. Sie umfasst Ihren Namen, Straße und Hausnummer, Postleitzahl und Wohnort sowie Telefonnummer und gegebenenfalls Ihre E-Mail-Adresse. Auf derselben Zeile, auf der auch Ihr Name steht, vermerken sie rechtsbündig Ort und Datum des Schreibens.
Erfolg bei der Stellensuche
Arbeitnehmer, die ihren Job aufgeben und eine neue Stelle suchen oder sich aus der Arbeitslosigkeit heraus um einen Arbeitsplatz bemühen, können auf verschiedene Fördermöglichkeiten und zahlreiche Suchoptionen zurückgreifen. Eine Meldung beim örtlichen Arbeitsamt hat seine Vorteile, allein schon um die staatlichen Leistungen in Anspruch nehmen zu können. Auch die Jobvorschläge des persönlichen Arbeitsberaters sind meist gar nicht so schlecht wie ihr Ruf. Denn die Arbeitsplätze, die über das Jobcenter vermittelt werden, sind grundsätzlich sozialversicherungspflichtig und das ist heutzutage eher selten.
Darüber hinaus stellt die Arbeitsagentur eine ausgezeichnete digitale Stellenbörse zur Verfügung. Registrierte Teilnehmer können gezielt nach passenden Stellen suchen und dabei entweder über ihre Berufsbezeichnung oder über den gewünschten Ort, in dem sie eine Arbeit aufnehmen möchten, offene Stellen aufrufen. Ein großer Vorteil dabei ist, dass auch einzelne Tätigkeitsbeschreibungen als Suchwort eingegeben werden können.